EKD-Vorsitzende Käßmann – Vorbild für den Papst!

24. Februar 2010

Wie ich soeben auf taz.de las, ist die EKD-Vorsitzende Käßmann nach ihrer Trunkenheitsfahrt von ihrem Amt zurückgetreten. Toll! Nicht für den Schritt ihrer selbst gezogenen Konsequenz des Rücktritts für dieses Straftat bekommt sie die äußerst positive Ais Goreng Bewertung, sondern weil ich sie vielmehr als ein Vorbild für alle Amtsträger aller auf der Welt existierenden Religionen sehe.

Macht es der Käßmann gleich – begeht endlich Straftaten – tretet zurück und lasst uns in Frieden (ruhen)!

Ganz nach dem Motto: Treiben wir den Papst ab, bekommt Käßmann 1 von 10 möglichen Asi Goreng Punkten und ist somit Anführerin der „guten Asis“.

Big Brother ist out!

24. Februar 2010

Big Brother hat es vor guten 10 Jahren ins deutsche Fernsehen geschafft. Wer sich nicht mehr an die wochenlange Diskussion über Moral etc. im Vorfeld erinnern kann, der wird wohl an Demenz leiden. Über die Laus, die mir vor einigen Tagen über die Glotze lief, wurde nicht kritisch berichtet – sind wir schon so abgehärtet?

We are Family! So lebt Deutschland – Moneytrap, heißt das Format oder die Laus. Zwei Familien bekommen von jeweils einem Moderator einen Koffer mit 15.000 Euro „geschenkt“. Binnen der nächsten 24 Stunden dürfen beide Familien sich so viele Dinge davon kaufen, wie sie wollen. Das Spiel: Nur die Familie, die weniger Geld ausgibt, darf das Gekaufte behalten. Das sind sie die Regeln des „gemeinsten Zockergames“ im Deutschen Fernsehen, wie es im Trailer selbst genannt wird.

Wer sich nun fragt, warum sich Asi Goreng darüber aufregt, obwohl es doch viel schlimmeres wie zum Beispiel WESTERWELLE gibt, der ist nicht an Demenz erkrankt, sondern leidet einfach nur an viel weniger Einfallsreichtum in Sachen „gemein sein“ als Pro7. Die Familien stammen natürlich aus 2 völlig unterschiedlichen sozialen Milieus. Eine Familie ist mittelständisch, beide Eltern arbeiten, hier kann man mit Geld umgehen. Die andere Familie wird selbst in der Sendung (vom Sprecher) als asozial bezeichnet, 2 arbeitslose Eltern, eine fast verwahrloste Wohnung etc. Natürlich, wie soll es auch anders sein gibt es in beiden Familien mindestens 2 Kinder.

Beide Familien gehen also mit den Moderatoren einkaufen und shoppen was das Zeug hält. Auch Kinderwünsche werden erfüllt – eine Familie geht aber nach den Spielregeln allerdings leer aus – auch die schon erfüllten Kinderwünsche müssen wieder an der Ladentheke zurückgegeben werden. Weinende, natürlich aus der „asozialen“ Familie stammende Kinder werden auf dem Bildschirm gezeigt.

Der Asi Goreng Tip an Asi-Familien, die in Zukunft an Moneytrap teilnehmen: Für ganze 15.000 Euro Waffen kaufen, den Moderator bedrohen um zu erfahren, wo die andere reiche Familie wohnt; dort einreiten wie ihr es aus billig Dokus wie Kronzuckers Kosmos über das SEK gesehen habt und als erstes die Alten abknallen, die Kinder ein wenig weinen lassen und nach dem die Kamera es gefangen hat auch umlegen. Die beiden Moderatoren gewinnbringend zurück an Pro7 verkaufen, die Waffen beim Händler Eures Vertrauens gegen Bargeld umtauschen und ab zu Media Markt einen neuen Flachbildschirm kaufen.

We are Family! So lebt Deutschland – Moneytrap bekommt heiße 6 von 10 möglichen Asi Goreng Punkten!

Oma bekommt Post von der Schwulenberatung

24. Januar 2010

Asi Gorengs Oma ist nicht schwul und ist weder als Zeugin noch als Beschuldigte vom Amtsgericht angeschrieben worden.

Zur Zeit leert sie allerdings den Briefkasten eines jungen Nachbarn. Als Asi Goreng neulich mit ihr zusammen vom Einkauf zurück kam holten wir gemeinsam die Post des Nachbars aus dem Briefkasten. Viel Werbung war dabei, ein Brief vom Amtsgericht und einer von der Schwulenberatung.

Warum muss ich erfahren wer in meiner Umgebung Schwul ist, etwas mit der Justiz zu tun hat oder auch Probleme mit seiner Ehefrau hat? Warum muss jede Behörde oder jeder Verein seinen Briefen einen für alle gut sichtbaren Stempel aufdrücken?

Asi Goreng will das angesprochene nicht dramatisieren aber nachdenken sollten die Absender darüber doch,

deshalb gibt es auch nur gnädige 2 von 10 möglichen Asi Goreng Punkten.

Pizza Berlusconi

20. Januar 2010

Lustig und traurig zugleich war der Besuch im PARLAMENTO DEGLI ANGELI.
Wer kennt nicht die schöne Bergamnnstraße in Berlin-Kreuzberg. Kreuzberg, dass weiß der Berliner sowie der Tourist, wählt ja bekanntlich eher links und umso verwunderlicher ist da auch das folgende Erlebnis gewesen.
Hungrig und heiß auf ne große leckere Pizza steuerten ein guter Freund und ich im Sommer das relativ neue PARLAMENTO DEGLI ANGELI an. Wir setzen uns an einen Tisch auf dem Trettoir der Bergmannstraße. Ohne langes Warten kommt ein italienischer Kellner und bringt uns die großen, auf Plastik gedruckten Karten. Die Auswahl scheint wenig spektakulär, obwohl die Namen der Gerichte nicht standardmäßig sondern kreativ anmuten. Da fällt es mir auf: Eine Pizza wurde durch einen Korrektur-Roller gecancelt und handschriftlich neu betitelt. Neugierig wie Asi Goreng nun mal ist, kratze ich das Tipp-Ex ab und entdecke sie: Die Pizza Berlusconi! Mein Kumpel, der mehr Appetit auf Pasta hat, kratzt sogleich das Tipp-Ex von eines Pastagerichtes ab, Überraschung: Pasta Berlusconi! Lachend und dennoch schockiert diskutieren wir die rechte Politik des italienischen Diktators.
Der Kellner kommt und mein Gegenüber bestellt prompt eine Pasta Berlusconi. „Ähhh bohhh – das gibt es nicht“ antwortet er etwas nervös. Mein Freund zeigt ihm den Namen auf der Karte, die hätte er dann doch bitte gerne. Der Kellner nimmt die Bestellung auf und bringt kurze Zeit später seine Pasta Berlusconi, die komischerweise nun einen anderen Namen trägt und meine Pizza.

Das schlechte Essen und die faschistischen Pizza und Pasta Namen bringen dem PARLAMENTO DEGLI ANGELI in der Bergmannstraße 109 in Berlin Kreuzberg ganze
8 von 10 möglichen Asi Goreng Punkten ein.

Asi Goreng Tipp: Geht vorbei und rotzt auf die Pizza Berlusconi!

DealStreet und Co

17. Januar 2010

Es mag an meinen leichten Fieberanfällen und an Katja Burkards Hackfresse gelegen haben, dass ich mich an einer TV-Werbung aufgegeilt habe. „Das neue iPhone für bis zu 80% billiger!“ Da schmeiß ich doch gleich den Computer an und besuche die Seite von DealStreet – ich traue meinen Augen nicht – da geht vor meinen Augen das beliebte Telefon für ca. 40 Euro über die virtuelle Ladentheke. Hmm komisch..

Man muss nicht lange suchen um den Haken zu finden. Zunächst soll der potentielle Bieter „Gebotspakte“ kaufen. Mit diesen erworbenen Geboten, kann man dann bei den Auktionen mit bieten. Gewonnen hat die Auktion, wer als letztes ein Gebot abgegeben hat. Alle anderen gehen leer aus, haben aber dennoch für jedes einzelne Gebot bezahlt! Der Anbieter macht natürlich einen fetten Gewinn mit jeder Auktion und auch der „Gewinner“ ist zufrieden. Für mich eine pervers ausgefeilte Form egoistischen Handelns!

Ich wünsche den Erfindern dieses perversen Geschäftsmodells schlaflose Nächte bis zu ihrem Tod oder ihrer Inhaftierung (dafür müsste aber leider geltendes Recht verändert werden).

Dafür gibt es 7 von 10 möglichen Asi Goreng Punkten


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.